Finnland

Finnland – Finnland mit Kindern entdecken: Lappland, Levi, Glasiglu und unvergessliche Wintererlebnisse. Auf dieser Seite findest du unsere persönlichen Erfahrungen und praktische Tipps für eure Familienreise nach Finnland.

Kind in kompletter Skikleidung bei -20 Grad im Schnee in Lappland – Beispiel für funktionierendes Schichtsystem
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Packliste Lappland Winter – was du bei -25 Grad wirklich brauchst

Packliste Lappland Winterwas du bei -25 Grad wirklich brauchst Keine Zeit zum Lesen? Dann schnell auf Pinterest merken! Minus 25 Grad. Als ich das zum ersten Mal gelesen habe, hatte ich Respekt – vor allem mit Kind. Was, wenn sie friert?Was, wenn wir falsch packen?Was, wenn sich diese trockene Kälte schlimmer anfühlt als gedacht? Nach unserer Woche in Levi – und mit der Erfahrung einer früheren Reise mit bis zu -39 Grad – weiß ich:Nicht die Kälte ist das Problem, sondern falsche Kleidung. Mit dem richtigen System ist Lappland im Winter nicht nur gut machbar, sondern erstaunlich entspannt. Unsere Tochter war stundenlang draußen im Schnee, wir haben Nordlichter beobachtet und selbst bei Husky- und Rentiertouren nicht gefroren. In dieser Packliste für Lappland im Winter zeige ich dir, was wir wirklich gebraucht haben, worauf du achten solltest – und welche Teile am Ende den entscheidenden Unterschied gemacht haben. Inhaltsverzeichnis Lappland Wie kalt fühlt sich der Winter in Lappland wirklich an?Packliste Lappland Winter – was wirklich entscheidend istHier solltest du bei Lappland im Winter bewusst investierenTechnik und Kälte – was viele unterschätzenTypische Fehler bei der Packliste für Lappland im WinterKompakte Packliste für den Winter in LapplandFazit zu Lappland im WinterFAQ’s zu Lappland 🤝 Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über sie etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich. Wie kalt fühlt sich der Winter in Lappland wirklich an? Bevor wir mit unserer Tochter nach Lappland gereist sind, kannten wir die Bedingungen dort bereits. Zehn Jahre zuvor waren wir schon einmal in Levi – damals ohne Kind – und haben Temperaturen von bis zu -39 Grad erlebt. Wir wussten also, was theoretisch möglich ist. Und trotzdem fühlt es sich anders an, wenn man mit Kind reist. Die Frage war nicht mehr: „Halte ich das aus?“, sondern: „Wird ihr kalt sein?“ Was wir aus beiden Reisen mitgenommen haben: Die trockene Kälte in Lappland fühlt sich anders an als ein feuchter Winter zuhause. Sie ist mit der richtigen Kleidung erstaunlich gut auszuhalten. Solange du dich bewegst und das Schichtsystem funktioniert, sind auch zweistellige Minusgrade kein Drama. Entscheidend ist nicht die Zahl am Thermometer, sondern ob du vorbereitet bist. Packliste Lappland Winter – was wirklich entscheidend ist Egal ob mit oder ohne Kind: In Lappland funktioniert Kleidung nach demselben Prinzip. Entscheidend ist nicht die Menge – sondern das Zusammenspiel der Schichten. 🧥 Base Layer – die wichtigste Schicht Für uns war klar: Baumwolle kommt bei Minusgraden nicht in Frage.Feuchtigkeit ist der eigentliche Gegner bei Kälte – nicht die Temperatur selbst. Wir haben sowohl auf hochwertige Thermowäsche als auch auf Merino gesetzt. Entscheidend ist, dass die unterste Schicht: Feuchtigkeit vom Körper wegtransportiert schnell trocknet eng anliegt, ohne einzuengen Gerade Kinder bewegen sich viel und schwitzen schneller – aber auch wir Erwachsenen haben gemerkt, wie stark ein funktionierender Base Layer den Unterschied macht. Wenn du dir unsicher bist, welche Thermounterwäsche sinnvoll ist, hier ein konkreter Erfahrungswert von uns:Wir haben bei unserer Reise auf dieses Set für Kinder↗ gesetzt, das Feuchtigkeit zuverlässig vom Körper wegtransportiert und auch bei -25 Grad angenehm und trocken blieb. Eine dicke Jacke bringt wenig, wenn die unterste Schicht nicht arbeitet. 🧶 Isolierende Zwischenschicht Fleece oder Wolle sorgen für zusätzliche Wärme. Mehrere dicke Pullis übereinander sind weniger effektiv als eine gut gewählte Mittelschicht. ❄️ Schneeanzug oder Skijacke mit -hose Die äußere Schicht sollte winddicht, wasserdicht und gut isoliert sein. Gerade bei Aktivitäten im Schnee oder bei Wind merkt man schnell, wie stark die gefühlte Temperatur sinkt. Was viele vor der Reise nicht bedenken:In Lappland spielt sich das Leben im Winter größtenteils draußen ab – und du bleibst oft den ganzen Tag in deiner Skikombination oder im Schneeanzug. Wir sind so: zu Ausflügen gestartet durch Levi spaziert in den Supermarkt gegangen und direkt ins Restaurant Und wir waren damit nicht allein. Auch die Finnen sind im Winter ganz selbstverständlich in ihrer Outdoor-Kleidung unterwegs. Niemand erwartet Abendgarderobe bei -20 Grad. Deshalb ist es wichtig, dass deine äußere Schicht nicht nur warm ist, sondern auch bequem genug, um sie den ganzen Tag zu tragen. 👢 Winterstiefel – warme Füße sind entscheidend Hier gibt es keinen Unterschied zwischen Groß und Klein: Warme Füße sind die Basis für entspannte Tage im Schnee. Gerade beim Warten auf Nordlichter, längeren Spaziergängen durch Levi oder bei Ausflügen mit dem Schneemobil steht man mehr, als man denkt. Wenn die Füße kalt werden, fühlt sich selbst der schönste Wintertag schnell unangenehm an. Wichtig sind eine gute Isolierung, Wasserdichtigkeit und ausreichend Platz im Schuh – zu enge Stiefel machen schneller kalt, besonders wenn man dickere Socken trägt. Neben isolierten Stiefeln haben wir zusätzlich auf Merino-Socken↗ gesetzt, da sie Feuchtigkeit deutlich besser regulieren als Baumwolle und auch bei längeren Aufenthalten draußen angenehm warm halten. Für unsere Reise hatten wir zwei Modelle im Einsatz, die sich bei zweistelligen Minusgraden bewährt haben: – Die Winterstiefel, die Mini getragen hat↗– Meine Winterstiefel für Lappland↗ 🧤 Zwei Paar Handschuhe Gerade bei Kindern unverzichtbar – aber auch wir Eltern hatten oft ein Ersatzpaar dabei. 🧣 Schutz für Gesicht und Hals Neben einer warmen Haube war für uns besonders bei Wind zusätzlicher Schutz im Gesicht angenehm.Gerade beim Bobfahren, der Husky-Schlittenfahrt oder längeren Aufenthalten im Freien haben wir bei unserer Tochter zusätzlich auf eine leichte Sturmhaube↗ gesetzt. Sie schützt Wangen und Nase vor eisigem Wind, ohne einzuengen – und lässt sich bei Bedarf schnell unter der Jacke verstauen. 💡 Hier solltest du bei Lappland im Winter bewusst investieren Bei zweistelligen Minusgraden kommt es nicht auf die Menge der Kleidung an – sondern auf die richtigen Teile. Wenn wir aus unserer Erfahrung priorisieren müssten, dann ganz klar: Base Layer und Schuhe.Sie entscheiden darüber, ob Feuchtigkeit reguliert wird und ob die Körperwärme gehalten werden kann. Eine dicke Jacke bringt wenig, wenn die unterste Schicht nicht funktioniert. Spare nicht an den Kontaktpunkten zum Schnee Alles, was direkten Kontakt mit Kälte oder Feuchtigkeit hat, sollte hochwertig sein: Füße Hände Sitzfläche (im Schlitten, Schneemobil) Hier macht Qualität den größten Unterschied. Reduzieren kannst du bei … Zusätzlichen Pullis oder mehreren Zwischenschichten.Mehr Kleidung bedeutet nicht automatisch mehr Wärme –

Grüne Nordlichter am Himmel über einem Glasiglu in Levi in Lappland
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Lappland im Winter mit Kind – unsere Erfahrungen in Levi

Lappland im Winter mit Kind unsere Erfahrungen in Levi Keine Zeit zum Lesen? Dann schnell auf Pinterest merken! Lappland im Winter mit Kind – warum wir uns für -20 Grad (und weniger) entschieden haben Vor Weihnachten haben wir mit dem Gedanken gespielt, in den Semesterferien nach Lappland zu fliegen. Ganz sicher waren wir uns noch nicht – aber die Idee ließ uns nicht mehr los. Unter dem Christbaum lag schließlich ein Gutschein für meinen Mann: 3 Nächte im Glasiglu in Levi. Wir waren 2016 schon einmal in Lappland – damals noch ohne Kind. Levi hat uns schon damals deutlich besser gefallen als Rovaniemi: weniger Trubel, weniger „Santa-Massen“, einfach stimmiger. Anfang Jänner haben wir gebucht – und plötzlich war klar: Wir verbringen die Semesterferien bei -20 Grad im hohen Norden. Inhaltsverzeichnis Lappland Flug nach KittiläMietwagen in LapplandAnkommen im Levi Spa HotelWarum Levi?Unser erster Tag in Levi: Bobfahren & Eislaufen im WaldTagesausflug nach Rovaniemi – Santa Claus VillageUmzug ins Glasiglu „Reindeer Manor“Husky- und RentierschlittenfahrtArctic Village – alles aus Schnee und EisAbschiedFazitFAQ’s zu Lappland 🤝 Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links. Wenn du über sie etwas kaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich bleibt der Preis gleich. Flug nach Kittilä – Ankommen im hohen Norden Geflogen sind wir mit Finnair ab Wien über Helsinki nach Kittilä, dem nächstgelegenen Flughafen für Levi. Mit 7 Jahren ist Mini schon eine erfahrene Reisende. Der Umstieg in Helsinki war unkompliziert, die Stimmung entspannt. Je weiter wir Richtung Norden flogen, desto weißer wurde es unter uns. In Kittilä steigt man übrigens nicht über einen geschlossenen Gang aus – man geht tatsächlich über das Rollfeld ins Terminal. Das fand Mini deutlich spannender als die Kälte. Beim Aussteigen schlug uns diese klare, trockene Luft entgegen: -16 Grad.Nicht unangenehm, nicht beißend – gefühlt nicht viel kälter als daheim in Österreich. Mietwagen in Lappland – überraschend entspannt Während die meisten noch auf ihre Koffer warteten, haben wir uns direkt beim Mietwagenschalter angestellt. In Lappland würden wir jederzeit wieder ein Auto nehmen – um flexibel zu bleiben und nicht auf Transfers angewiesen zu sein. Gebucht hatten wir diesmal direkt bei Alamo. Wir haben uns bewusst für einen Midsize-SUV entschieden – einerseits wegen des Platzes für die Koffer, andererseits wegen der etwas höheren Sitzposition bei winterlichen Straßenverhältnissen. Ein kleineres Auto wäre aber auch kein Problem gewesen. Über Plattformen wie Sunny Cars wäre ebenfalls eine Buchung mit inkludierter Vollkaskoversicherung möglich gewesen. Da unsere Kreditkarte bereits eine entsprechende Versicherung abdeckt, haben wir uns diesmal dagegen entschieden. Die Übernahme verlief unkompliziert. Die Straßen waren teilweise schneebedeckt, aber gut geräumt – das Fahren war trotz Winterbedingungen absolut entspannt.  Nach rund 15 Minuten Fahrt durch verschneite Weite erreichten wir Levi. Ankommen im Levi Hotel Spa Unsere erste Unterkunft für zwei Nächte war das Levi Hotel Spa. Von außen wirkt das Hotel modern und gepflegt. Beim Check-in war es überraschend ruhig – wir kamen gegen 18:30 Uhr an. Unser Zimmer lag nicht im Hauptgebäude, sondern in einem Nebengebäude. Von außen weniger exklusiv, innen aber sauber, großzügig und gut ausgestattet. Wir hatten ein klassisches Doppelbett sowie ein kleines separates Zimmer mit Stockbett – für Familien wirklich angenehm, weil man abends nicht direkt nebeneinander einschläft. Zusätzlich gab es einen Kühlschrank im Zimmer, was mit Kind sehr praktisch ist. Einen Balkon hatten wir ebenfalls, den wir wegen Schnee und Temperaturen allerdings nicht genutzt haben. Besonders hilfreich: das große Badezimmer mit integriertem Schranktrockner für nasse Kleidung – bei Minusgraden ein echtes Plus. Parkplätze gibt es direkt vor dem Gebäude (kostenpflichtig), der Supermarkt und das kleine Zentrum von Levi sind schnell erreichbar. Da wir nach der Anreise müde waren, sind wir am ersten Abend nur noch kurz einkaufen gefahren und haben im Zimmer gesnackt. Auf dem Rückweg – außerhalb der helleren Ortsbeleuchtung – haben wir dann die ersten Nordlichter als helle Streifen am Himmel gesehen. Kein großes Spektakel, aber definitiv sichtbar. Ein ruhiger Start – und genau richtig. Warum wir uns wieder für Levi entschieden haben Wir waren 2016 schon einmal in Lappland – noch ohne Kind. Levi hat uns bereits damals besser gefallen als Rovaniemi. Levi ist kein Stadtziel, sondern eher mit einem österreichischen Skigebiet vergleichbar: ein überschaubares Dorf mit allem, was man braucht – Restaurants, Supermärkte, kleine Shops, Aktivitäten und Skipisten –, aber ohne Großstadtgefühl. Rovaniemi ist dagegen tatsächlich eine Stadt. Für viele ist das Santa-Claus-Village der Hauptgrund für die Reise. Für uns wirkt Levi insgesamt entspannter, ruhiger und weniger überlaufen. Was wir besonders schön fanden: Der Ort war Anfang Februar noch weihnachtlich beleuchtet. In Kombination mit dem vielen Schnee und der Dunkelheit entsteht eine ganz eigene Stimmung – nicht kitschig, sondern einfach stimmig. Man kann nahezu alles zu Fuß erreichen, was mit Kind wirklich angenehm ist. Unser erster voller Tag in Levi Unser erster voller Tag in Levi zeigte sich von seiner schönsten Seite: strahlender Sonnenschein, klirrende Kälte und diese fast unwirklich weiße Winterlandschaft, die Lappland so besonders macht. Bobfahren am Berg Vormittags zog es uns hinauf auf den Berg. Wenn man bei Google nach dem Aussichtslokal Restaurant Tuikku sucht, findet man einen guten Ausgangspunkt: Dort kann man kostenlos parken und direkt in die verschneite Landschaft starten. Statt Skifahren stand bei uns Bobfahren auf dem Programm. Praktisch: Das Levi Hotel Spa stellt seinen Gästen während des Aufenthalts kostenlose Bobs zur Verfügung. Entlang der Strecke, auf der auch die Ski-Doos unterwegs sind, gibt es genügend Bereiche, die sich perfekt zum Rodeln eignen. Kein großes Setup, kein Ticket – einfach Bob aus dem Auto holen und loslegen. Gerade bei Sonnenschein macht das unglaublich Spaß, selbst für Erwachsene. Eislaufen im Wald in Levi Am späten Nachmittag ging es noch zum Eislaufen im Wald – umgeben von Schnee und Bäumen. Mit der einsetzenden Dämmerung und den vielen Lichterketten bekommt das Ganze eine besondere Stimmung. Trotz der Temperaturen war es gut auszuhalten, solange man in Bewegung bleibt. Es gab ein beheiztes Zelt mit Feuerstelle und warmen Getränken, wo man sich zwischendurch aufwärmen konnte. Wir hatten eine geführte Tour gebucht, bei der die Abholung von Levi und die Ausrüstung bereits inkludiert war. Gerade mit Kind war

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