Warum ein faltbares Camping-Klo unser wichtigstes Gadget in Australien war
Wer mit Kind reist, kennt diesen einen Satz, der jeden Roadtrip-Vibe sofort killt: „Mama, ich muss mal. JETZT!“
Wenn du dann gerade irgendwo im australischen Outback stehst, die nächste Raststätte zwei Stunden entfernt ist und der Busch voller Dornen und (giftiger) Krabbeltiere steckt, hast du ein Problem. Oder eben nicht. Denn wir hatten ein faltbares Camping-Klo im Gepäck.
Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch, ob wir das wirklich brauchen. Doch nach unserem Roadtrip kann ich sagen: Es war das beste Backup-Gadget der gesamten Reise – und das nicht nur für unsere Tochter.

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Das Problem: Warum „wild pinkeln“ keine Lösung war
Eigentlich ist man in der Natur ja frei. Aber wer schon mal versucht hat, ein Kleinkind in der Hocke über pieksiges Gras zu halten, während die Fliegen nerven, weiß: Das macht keinen Spaß.
Hygiene: Öffentliche Toiletten sind rar oder…. ein Erlebnis für sich.
Komfort: Unsere Tochter wollte schlichtweg nicht „im Gebüsch“ sitzen. Sie brauchte die Sicherheit ihres gewohnten Throns.
Sicherheit: Im Outback ist „mal kurz ins Gebüsch“ wegen der Tierwelt (und der dornigen Flora) oft keine gute Idee.
Unser Setup: Diskretion im Kofferraum oder auf dem Rücksitz
Das Geniale an einem faltbaren Camping-Klo ist, dass man es nicht draußen aufbauen muss. Wir haben es je nach Situation direkt im Auto genutzt: Entweder auf dem Rücksitz oder ganz hinten im Kofferraum.
Der Sichtschutz-Hack:
Im Kofferraum: Da unser Auto hinten getönte Scheiben hatte, war das der perfekte, blickgeschützte Ort für das „stille Örtchen“.
Auf dem Rücksitz: Wenn der Kofferraum gerade vollgepackt war, haben wir einfach ein mobiles Sonnenschutztuch (oder ein großes Handtuch) in die Seitenscheiben geklemmt. So hatten wir in Sekunden ein privates Badezimmer, egal ob wir am Straßenrand oder auf einem Parkplatz standen.


So funktioniert es in der Praxis
Man braucht für dieses System kein teures Zubehör und vor allem keine Chemie oder spezielles Pulver.
Aufklappen: Das Klo ist mit einem Handgriff stabil aufgebaut.
Beutel rein: Bei unserem Set waren passende Beutel direkt dabei. Das Tolle: Sie waren nach dem Verschließen absolut dicht und geruchsneutral – man braucht also kein extra Absorber-Pulver.
Entsorgung: Einfach zuknoten und bei der nächsten Gelegenheit im Restmüll entsorgen. Sauber und völlig stressfrei.
Meine Checkliste: Was du immer griffbereit haben solltest
Neben dem Klo an sich gibt es zwei Dinge, die bei uns immer direkt daneben lagen:
Klopapier: Ein absolutes Muss! (Wir haben in unserer ersten Unterkunft einfach lieb gefragt, ob wir eine Rolle als „Notfall-Vorrat“ für den Roadtrip mitnehmen dürfen 😉).
Desinfektionsmittel: Eine kleine Flasche zur Handreinigung danach ist im Auto Gold wert, wenn gerade kein Waschbecken in der Nähe ist.
Nicht nur für Kinder: Ein echtes Backup für Eltern
Da mir Pragmatik auf Reisen extrem wichtig ist, haben wir uns für ein Modell entschieden, das stabil genug für Erwachsene ist. Wenn man Stunden im Nirgendwo unterwegs ist, gibt einem das eine enorme psychologische Sicherheit. Man muss nicht ständig den nächsten Rastplatz auf der Karte scannen – man hat die Lösung einfach dabei.
Mein Fazit: Würde ich es wieder kaufen?
Definitiv ja. Das faltbare Camping-Klo nimmt zusammengeklappt kaum Platz weg (es ist flach wie ein Laptop) und wiegt fast nichts. Es ist kein „Luxus“, sondern ein Stück Freiheit und Stressprävention für die ganze Familie.
Was du für dein mobiles Bord-WC brauchst:
Sichtschutz: zum Sonnenschutz für die Autoscheiben – für die nötige Privatsphäre.
Hygiene-Kit: Hand-Desinfektionsmittel
💡 Genau dieses Modell hat uns in Australien gerettet - stabil, leicht und flach faltbar
🚽 Zum Camping-Klo (inkl. passender Beutel)


